Kapitel 8 — Marketing

In diesem Kapitel: Rabatte und Gutscheine, die Verwaltung von Kundenbewertungen, das Merchandising und das vollständige E-Mail-Newsletter-System.

8-1. Rabatte und Gutscheine (Katalog & Warenkorb)

Es gibt zwei Arten von Rabatten:

  • Katalograbatt: Wird auf den Preis der Produkte selbst angewendet (z. B. 20 % auf alle Schuhe) und ist auf der Website/in der Kassa direkt am Preis sichtbar.
  • Warenkorbrabatt: Wird beim Bezahlvorgang auf den Warenkorb angewendet (z. B. „10 Euro Rabatt ab einem Einkauf über 100 Euro“) und kann einen Gutscheincode haben.

Rabatt anlegen

  1. Legen Sie die Art (Katalog oder Warenkorb), den Namen und den Betrag/Prozentsatz fest.
  2. Bedingungen: Mindestwarenkorbwert, Mindestmenge, Beschränkung auf bestimmte Kategorien oder Produkte.
  3. Für einen Warenkorbrabatt: Gutscheincode (bei Bedarf) und Obergrenze der Verwendungen.
  4. Gültigkeitszeitraum (von/bis) und Priorität gegenüber anderen Rabatten.
  5. Sehen Sie sich mit der Vorschau die Wirkung des Rabatts an, bevor Sie ihn aktivieren.

Ein aktiver Rabatt wird automatisch auf der Website und in der Kassa angewendet.

8-2. Kundenbewertungen (Bewertungsmoderation)

  • Die zu Produkten abgegebenen Bewertungen gelangen zunächst in diese Warteschlange.
  • Genehmigen Sie jede Bewertung (Anzeige auf der Website) oder lehnen Sie sie ab.

8-3. Merchandising

  • Regeln für die Anzeige und Reihung von Produkten in den Listen der Website (z. B. „margenstarke zuerst“) — Regel anlegen/bearbeiten und Einsatzort festlegen.

8-4. Analyse-Exporte (Analytics Exports)

  • Erstellen und Herunterladen von Marketing-Analyseberichten zur Auswertung in Excel oder anderen Werkzeugen.

8-5. Newsletter

Das vollständige E-Mail-Marketing-System. Seine Bestandteile in der Reihenfolge der Einrichtung:

  1. Anbieterverbindung: Verbinden Sie das Konto des E-Mail-Versanddienstes.
  2. Abonnenten: Die Empfängerliste — manuell anlegen oder Sammelimport aus einer Datei. (Anmeldungen über das Newsletter-Formular der Website landen ebenfalls hier.)
  3. Segmente und Zielgruppen: Gruppierung der Abonnenten nach Merkmalen, damit jede Nachricht die richtige Gruppe erreicht; die Detailseite zeigt die erreichbare Anzahl je Gruppe an.
  4. Vorlagen: Gestaltung der E-Mail-Vorlagen.
  5. Kampagne: Nachricht erstellen, Zielgruppe und Vorlage auswählen, versenden — oder eine frühere Kampagne kopieren, um Ähnliches zu versenden.
  • Versandplanung: Legen Sie statt eines sofortigen Versands Datum und Uhrzeit des Versands fest.
  • Testversand und Vorschau: Senden Sie vor dem tatsächlichen Versand eine Testnachricht an sich selbst und sehen Sie sich die Vorschau der Nachricht an.
  1. Automatische Ereignisse (Ereignis): Ereignisbasierte automatische Aussendungen (z. B. Willkommensnachricht nach der Anmeldung).

Überwachung der Aussendungen

  • Zustellungen: Der Status jeder einzelnen versendeten E-Mail und ihrer Versandschritte.
  • Sperrliste: Empfänger, die niemals eine E-Mail erhalten dürfen (Abmeldungen, fehlerhafte Adressen).
  • Ereignisprotokoll: Der vollständige Verlauf der Ereignisse des Newsletter-Systems zur Fehlerverfolgung.
  • Übersicht: Das zusammenfassende Dashboard zur Newsletter-Leistung.
⚠️ Nehmen Sie die E-Mail-Vorschriften (DSGVO) ernst: Senden Sie nur an Personen, die eingewilligt haben, und der Abmeldelink muss stets funktionieren — die Sperrliste wird automatisch berücksichtigt.