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Bestand zwischen Restaurantfilialen übertragen: Anfrage, Versand, Empfang und Abweichung

Prozessleitfaden für Bestandsübertragungen zwischen Filialen mit Anfrage, Freigabe, Versand, Transitbestand, Teilannahme, Abweichungen und sensiblen Waren.

BD
  • Bahram Davoodi
am Donnerstag, 3. September 2026
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Bestand zwischen Restaurantfilialen übertragen: Anfrage, Versand, Empfang und Abweichung

Eine Restaurantfiliale kann einen Engpass haben, während eine andere Überschussbestand führt. Eine nicht dokumentierte Übertragung verfälscht beide Lagerbestände und erschwert die Verantwortungszuordnung.

Kernprozess

  1. Die Zielfiliale stellt eine Anfrage.
  2. Die Quellfiliale prüft verfügbaren Bestand und Sicherheitsbestand.
  3. Die freigegebene Menge wird kommissioniert und versendet.
  4. Die Ware erhält den Status Bestand in Transfer.
  5. Die Zielfiliale zählt und prüft die Lieferung.
  6. Abweichungen werden auf demselben Transfer dokumentiert und danach abgeschlossen.

Drei Mengen getrennt führen

Angeforderte, versandte und empfangene Menge können voneinander abweichen und dürfen sich nicht gegenseitig überschreiben. Die Historie muss zeigen, wer eine Menge geändert hat und warum.

Transitbestand

Versandte Ware verlässt den frei verfügbaren Bestand der Quelle, wird aber erst nach bestätigtem Empfang freier Bestand am Ziel. So wird Doppelzählung verhindert.

Teil- und Mehrfachlieferungen

Wird nur ein Teil heute und der Rest später versendet, braucht jeder Versand einen eigenen, mit der ursprünglichen Anfrage verknüpften Datensatz. Offen, unterwegs und empfangen müssen getrennt sichtbar sein.

Sensible Waren

Bei Lebensmitteln können Charge, Ablaufdatum, Verpackungszustand und Transportbedingungen zu prüfen sein. Beschädigte oder nicht akzeptierte Ware bleibt in Prüfung und darf nicht direkt in den nutzbaren Bestand gelangen.

Rollen und Freigabe

  • Die Zielfiliale beantragt.
  • Die Quelle genehmigt den Ausgang.
  • Ein Benutzer am Ziel erfasst den Empfang.
  • Eine eingeschränkte Rolle bestätigt Abweichungen oder Korrekturen.

Praxisbeispiel

Eine Filiale fordert 12 Packungen an. Die Quelle kann 10 versenden. Am Ziel kommen neun einwandfreie und eine beschädigte Packung an. Neun werden nutzbar, die beschädigte bleibt in Prüfung und die Differenz bleibt am Transfer dokumentiert.

Kennzahlen

  • Zeit von Anfrage bis Versand und Versand bis Empfang
  • Anteil der Transfers mit Abweichung
  • Häufig übertragene Artikel und Filialen
  • Wert des Transitbestands
  • Transfers wegen schwacher Beschaffung oder Planung

Wie Lonio unterstützen kann

Je nach bestätigter Konfiguration kann Lonio Lagerorte, Bestandshistorie, Berechtigungen und Berichte unterstützen. Transitstatus, Freigaben, Chargenverfolgung und automatische Bestandsbewegungen müssen im Live-System validiert werden.

Fazit

Ein Transfer ist ein zweiseitiger Prozess: bestätigter Ausgang an der Quelle und bestätigter Eingang am Ziel.

Häufige Fragen

Wann ist ein Bestandstransfer abgeschlossen?

Nach Zählung und Bestätigung von Menge und Zustand in der Zielfiliale.

Wie wird Transitbestand dargestellt?

Er verlässt den nutzbaren Bestand der Quelle, wird aber erst nach Empfang freier Bestand am Ziel.

Wie wird eine Teilannahme erfasst?

Empfangene, offene und spätere Versandmengen werden getrennt, aber mit der ursprünglichen Anfrage verknüpft erfasst.

Was geschieht mit Abweichungen oder beschädigter Ware?

Sie bleiben mit Istmenge, Grund, Annahmestatus und Prüfverantwortung am selben Transfer.

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